41. Internationaler Museumstag: Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher

So. 13.05.2018, 10:00 – 18:00 Uhr

  • Eintritt frei (Spende erwünscht) 
  • Jazzfrühshoppen mit WHoTT
  • Lesung: Der Schafe Tod.
    Drei Veterinäre – ein Roman!
  • Essen und Trinken: Angebot regionaler Spezialitäten!
  • Themenführungen um 11:00 Uhr, 12:00 Uhr, 13:00 Uhr, 14:00 Uhr, 15:00 Uhr, 16:00 Uhr (Dauer jeweils 1 Stunde)
  • Blick hinter die Kulissen
  • Vorträge zur Geschichte der Torfindustrie sowie zum Wolf in Niedersachsen
  • Kinderaktionen: Glücksrad und Moorschatzsuche, Buntes Bienenprogramm und Keschern am Moorteich, Basteln und Bilderbuchkino zum Wolf 

Seit 1977 verweist der Internationale Museumstag weltweit auf die Bedeutung der Museumsarbeit als Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben. In Deutschland sind es etwa 6500 Museen, die sammeln, bewahren, forschen und ausstellen. Indem sie dies tun, erinnern sie nicht nur in den Objekten, Fotografien oder Dokumenten an Vergangenes, sondern analysieren und bewerten den historischen Kontext im aktuellen Lebenszusammenhang immer wieder neu. Auf diesem Boden der (interpretierten) Geschichte findet u.a. unsere gesellschaftliche Entwicklung statt.
2018 steht zudem im Zeichen des Europäischen Kulturerbejahres. Der Internationale Museumstag trägt insbesondere in diesem Jahr als Projektpartner dazu bei, auf dieses gemeinsame, kulturelle Erbe aufmerksam zu machen. Darüber hinaus bestreitet das Emsland Moormuseum im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 eigens Ausstellungen, Vorträge und Veranstaltungen.

Mehr zu den Veranstaltungen des Emsland Moormuseums im Europäischen Kulturerbejahr 2018 „Sharing Heritage“ unter www.sharingheritage.de, Informationen zum Internationalen Museumstag unter www.museumstag.de.

Mit Livemusik der Gruppe WHoTT eröffnen wir den Internationalen Museumstag. Vier, „nicht mehr ganz junge Instrumentalisten“, die zum Teil eine jahrzehntelange musikalische Freundschaft verbindet, spielen in ihrer Freizeit ambitionierten „Modern Jazz“. Immer auf der Suche nach nicht so häufig gespielten Kompositionen, fördert das Quartett sehr hörenswerte Stücke von u.a. Wayne Shorter, Peter Erskine, John Scofield zutage, die mit eigenen Arrangements versehen werden. Ausdrucksvolle Improvisationen und gekonntes Zusammenspiel greifen ineinander. So kommen selbst altbekannte Melodien sehr frisch daher und überzeugen die Zuhörer.

WHoTT ist:

Winfried Pabst – Schlagzeug
Tom Driemeyer – Bass
Holger Nauendorff – Gitarre
Thomas König – Tenorsaxophon, Bassklarinette

Lesung: Der Schafe Tod, Drei Veterinäre – ein Roman. 
15:00 und 16:30
Dr. Jutta Gerecke, Dr. Uwe Jark und Dr. Werner Kunst, allesamt Tierärzte im Nordwestdeutschen Raum, sind fasziniert von der Rückkehr der Wölfe nach Niedersachsen. Alle drei verstehen schon berufsbedingt auch die Sorgen der Landwirte um ihre Nutztiere. Doch wie fassen zwei Mann und eine Frau, die sonst naturwissenschaftlich rational zu Werke schreiten, das Thema Wolf an? Mittels eines gemeinsam geschriebenen Krimis natürlich.

Themenführungen um 11:00 Uhr, 12:00 Uhr, 13:00 Uhr, 14:00 Uhr, 15:00 Uhr, 16:00 Uhr, 17:00 Uhr (Dauer jeweils 1 Stunde), siehe Aushang!

Vorträge:
Dr. Michael Haverkamp 
Zur Industrialisierung der Torfindustrie
11:00 Uhr 
Während sich im 19. Jahrhundert in den meisten Wirtschaftsbranchen des späteren Deutschen Reiches allmählich die industrielle Produktion durchsetzt, behaupteten sich im Torfabbau die traditionellen Produktionsformen. Die fehlende Modernisierung und die zunehmende Konkurrenz der Steinkohle führten so zu einer Strukturkrise der Torfbranche. Aus diesem Grund versuchten der preußische Staat, Unternehmer, Ingenieure und Agrarwissenschaftler Lösungsansätze zu erarbeiten und entfalteten dabei eine beachtliche Innovationskultur.

Jürgen Borris
„Niedersachsen, ein Wolfsland?!“
14:00 Uhr
Faszinierend sind die vielfach prämierten Wolfsbilder des renommierten Naturfotografen Jürgen Borris, Holzminden, die zumeist auf Truppenübungsplätzen entstanden. Unzählige Ansitze und Versuche waren notwendig, um die scheuen Tiere ablichten zu können. Ohne ein umfangreiches Wissen um die Lebensbedingungen und -gewohnheiten der Wölfe, verbunden mit Ortskenntnissen und unendlicher Geduld, wären die zum Teil spektakulären Aufnahmen nicht entstanden.

Breites gastronomisches Angebot regionaler Spezialitäten. 

Info: Kasse, Gebühr: Eintritt frei (eine Spende für die Restaurierung unseres Sammlungsgutes ist ausdrücklich erwünscht)