Äöwer uss

Geschichte van’n Äämsland Moormuseum

Inführung

Moore finnet man in Dütskland bloot in Däile van Bayern, Sleswig-Holstäin un in Neddersassen, un dät nur noch in minnsten Ümfäng. Änt Ende van’t 18. Johrhunnert wörn noch ca. 6000 km2, bolde 14 %, van de Landesfläche Neddersassens (Flächengrötte van vandage) Hoch-un Neddermoore. Van de neddersäss’sken Landkreise häff den Landkreis Äämsland uk vandage noch den höchsten Flächenändäil wat de Hochmoore ängaiht. Un dät mit ’nen grooten Affständ. Man dör ’ne Nutzung in de trüggeliggenden Johrhunnerte, de egaolwegg grötter wörde, bünt de ehemaoligen intakten Hochmoorlappen bis up ’n poor restlicke Lappen smaaler worden. Dörbie häbbt de eersten Siedler ut de vörchristlicke Tied dät Moor all äs ‘nen lääwensfeindlicken Ruum änsäihn, den man partuu kultiveeren mosste. Än dütt Urdäil häff sück bis änt Ende van’t 20. Johrhunnert in de Ursaoke nicks ännert. So bünt vandage in Neddersassen boolde nur 500 km2 naturnaohe Hochmoore äöwrigblääwen. Düsse Hochmoore däilt sück uk noch in kläine un kläinste Lappen up, de dortau vandage uk noch taun gröttsten Däil van de Landweertskup nutzet weerd (Hochmoore tau 66 %, Neddermoore tau 95 %).

Dät neddeersässiske Moorschutzprogramm häff siet de 1980er Johren dorför sorget, dät dor äin Ümmedenken änfongen häff, wenn et üm de Nutzung van de noch intakten Moore gaiht. De Gesetzgääwer häff de Äinmaoligkeit van de Moore äs ‘n Ökosystem weerkennt; un dät nich nur äs ’n natürlicket Refugium van bedrauhte Dier-un Plantenoorten, sünnern uk äs ‘n charakteristisken Beständdäil van de neddersässiske Landschaft. Dorümme wörden de Hochmoorflächen unner Naturschutz stellt un den Törfaffbaau häff man mit Blick up de Naonutzung van de afftörften Flächen näi räägelt. Vandage weerd faoken dör nätt maoken ‘ne Regeneratschon van düsse alltied noch industriell gebrukten Flächen änstüert. In Neddersassen bünt Maotnaohmen för ca. 800 km2 Fläche up düsse Wiese in Plaonung, man et bünt uk eerst 300 km2 dorvan för den Naturschutz utwiesen worden.

Middendrin van äins van de gröttsten ehemaoligen Hochmoore in Europa, dät Bourtanger Moor, ligg dät Äämsland Moormuseum in de Landgemäinde Geeste in’n Westen van’n Landkreis Äämsland, tüsken Lingen un Möppen, in de Näöchte van de nedderlandske Grense. De van de Fläche her twäidgröttste Landkreis van de Bundesrepublik Dütskland mit 312.000 Inwaohner (Ständ 2009) is 1977 in de Tied van de Gebietsreform ut de Landkreise Äskendörp-Hümmelgen, Lingen un Möppen beldet worden. Mit 107 Inwaohner/qkm höört de Landkreis ehr tau de minn besiedelten Regionen in Dütksland. In’n Süden grenset de Landkreis än den Landkreis Stäinfurt in Noordrhein-Westfaolen, in’n Oosten än de neddersäss‘sken Landkreise Cloppenborg un Ossenbrügge, in’n Noorden än den Landkreis Leer un in’n Westen än de Graofschup Benthem un än de nedderlandsken Provinzen Groningen un Drenthe. Häil wichtige Verkehrsänbinnungen bünt de Autobaohnen A-31, A-30, A-28 un de E-232 (NL), de Bundesstraoten B-70 (Äämsland-Ruhrgebiet), B-213 (Äämsland-Enschede) un de B-214/218 (Äämsland-Ossenbrügge), de Iesenbaohnhaupttuur Emden-Möppen-Mönster-Ruhrgebiet un de Dortmund-Ääms-Knaol. De internationaolen Flughäfen Mönster/Ossenbrügge, Düsseldorf, Bräämen un Groningen bünt man nur ’ne knappe Fohrstunde wiet wegg. Dät Äämstal is uk vandage noch dät weertskuplicke Rüggegraot van’n Kreis. Dor ligget de Städte un de Landgemäinden mit de mäisten Inwaohner. Twäi van dräi Lüüe ut ’n Landkreis lääwet änlanges van ‘t Äämstal. De van den Fluss prentede Landskup mit de Mäögelkeiten tau’n Taufautegaohn (Wandern), Räd-un Kanuföhren locket elke Johr vääle Besöiker hierhen.

Dät Museumskonzept van’n Landkreis Äämsland

Nao de Kreisreform van 1977 häff man de Museumslandskup in den näien Grootkreis Äämsland in de 1980er un 1990er Johren (äntleßte 2006) näi tauhopestellt. Dät verännerte dezentraole Museumskonzept wör de Grundlaoge dorför, än väier Ständoorte de gänz wichtigen Themen van de äämsläns’ske Geschichte museaol dortaustellen:

-De Archäologie van’n Äämsland, besünners mit de grooten Stäingrääwer, de dät Landskupsbeld nietske prentet, in Möppen; de absolutistiske Landesherrschaft van den ut dät Huus Wittelsbach affstämmden Kölner Kurfürsten Clemens August, Fürstbiskup van Hildesheim, Mönster, Ossenbrügge un Paderborn, in dät barocke Jagdsteernschloss Clemenswerth in Säögel, äin Schloss van europä’sken Rang; – de Geschichte van dät Lingeske Land (mit siene Taugehöörigkeit tau dät nedderlandske Huus Oranien), wecker nich so äs wiete Däile van dät hüütige Äämsland johrhunnertelang tau dät Nedderstift Mönster höört häff, in Lingen un – de Geschichte van de Moorbesiedlung un van den industriellen Törfaffbaau in’n Äämsland Moormuseum Geeste, dät uk van den „Äämsland-Plaon“ vertellt, mit den man siet de 1950er Johren dät Äämsland moderniseert häff.

Düsse Themen täiket up de äine Siete dät Äämsland regionaolspezifisk ut, häbbt aober up de ännere Siete uk ‘ne äöwerregionaole Bedüüung. De väier Hüser weerd aale van kwalifizeerte Wäätenskupler (Archäologen, Kunsthistoriker, Volkskundler, Historiker) verfläiet. Äin Besöik van düsse väier „Äämslandmuseen“ vermiddelt de äämsländ’ske un däilwiese uk de noordwestdütske Geschichte in ‘nen Gesamtraohmen, de in de unnerschäidelken Detailbereiche dör Utstellungen in etlicke, ehrenamtlicke Sammlungen üm wiedere Facetten kumpleteert un däiper maoket weern känn. Düsse Sammlungen bünt – so äs man dät för ländlicke Rüme allgemäin affwachten känn – de Geschichte van de Landweertskup (in Rhede/Ääms), de Mäöhlentechnik (in Haoren) un dät Lääwen in de Dörper un in de ländlicken Kläinstädte (in Emsbüren, Möppen, Haoselünne, Papenbörg). Dänn güff ’t noch ännere, mäißtens van örtlicke Heimatvereine upbaaute Sammlungen mit oortsbunnende Speziaolthemen, so äs t.B. de Schippfohrt in Haoren, den Schippbaau in Papenbörg, dät Eerdöllge in Twist, de Köörnbränneräie in Haoselünne, de Wald in Surwold. Dortau güff et noch de nich oortsbunnenden Sammlungen, so äs t.B. dät Füerwehrmuseum in Soltbergen.

Dät Äämsland Moormuseum in’n äöwerregionaolen Kontext

Dät museaole Utnännersetten mit de Themen Hoch-un Neddermoor, Erschließung van de Moore, weertskuplicke Nutzung van de Moore un Renatureerung van de Moore passeerde in Dütskland in grötteren Maote siet de 1970er Johren. In de Tied van de domaolige „Gründungswelle“ bünt vääle volkskundlick-kulturhistoriske Museen gründet worden, dorunner uk etlicke Museen, de man „Moormuseum“ nöimde; de mäisten in’n noordwestdütsken Ruun un uk enkelde in’n Süden van Dütskland. Dät wörn mäisttied Hüser mit kläinere privaote un/oder heimatkundlicke Sammlungen, wecke faoken vandage noch ehrenamtlick führt weerd. Sünner Änspräöke up Vullstännigkeit bünt dät in Noorddütskland dät Museum Moordorf in Moordorf, dät Moor-un Fehnmuseum in Elisabethfehn, dät Fehnmuseum Eiland in Westgroßefehn, de Moorhoff Augustenhof, dät Törf-un Siedlungsmuseum Wiesmoor. In’n Süden van Dütskland güff et u.ä. dät Törfmuseum Ainring, dät bayeriske Moor-un Törfmuseum än’n Naturschutzgebiet Kenmühlfilzen in Rottau off dät Oberschwäbiske Törfmusuem Bad Wurzach. De inholltlicke Utrichtung van de nöimden Museen is ampat van de thematisken Gemäinsamkeiten ambivalent. Äinige van de upführten Museen legget eeren Schworpunkt up de Besiedlung van de Moore, ännere up den industriellen Törfaffbaau. De baiden Museen in Bayern häbbt ‘ne stärke thematiske Spezialiseerung up dät Thema Feldbaohnen un de Bedüüung van de Feldbaohnen för den Törfaffbaau. Bie de „Fehnmuseen“ staiht in’n Sinn van dät spezifiske Besünnere van de Besiedlung un Weertskup van de Fehnkultur, ehr de Entwicklung van dät Knaolsystem, van de Schippfohrt up de Fehnknäöle un den dormit verbunnenen Schippbaau in Middelpunkt van de Utstellungen. In’n Käägensatz tau’n Äämsland Moormuseum finnet man in aale Hüser ’ne bräite Miskeräie bie de Utstellungen mit dät volkskundlicke Sammlungsgaud un ‘ne Konzentratschon up de Regionaolgeschichte.

Käägen düsse Hüser mit eere kultur-un technikgeschichtlicke Utrichtung güff et Inrichtungen mit ‘nen naturkundlicken Schworpunkt, de faoken in ’n Raohmen van eeren grooten Auftrag dät Thema Moor behannelt. De Landesmuseen in Ollnborg un Hannover bünt hier tau nöimen. In de vöersten Grund van düsse Utstellungen staoht dorbie taumäist geographisk/geologisk/naturkundlicke Informatschonen van düssen besünneren Landskupstyp. ‘Ne Menge van Naturschutzstationen un Informatschonszentren in de enkelden Moorgebiete knüppet dor uk än; säi stüert de Besöiker dorhen un bäiet Informatschonen tau de örtlicke Flora un Fauna un tau de ökologisken Fraogen än. Exemplarisk för de noorddütske Region staiht hier dät „Naturschutz-un Informatschonszentrum Goldenstedter Moor“ in de Diephölter Moornedderung, ‘ne In- richtung, de mit Hölpe van de „Dütske Bundesstiftung Ümwelt“ ‘nen Ümweltunnericht in Butenschaulen dörtrecket un de ‘ne sachte Besöikerstüerung in de ümmliggenden Moore affsichert.

Gründung van’n Äämsland Moormuseum

De Gründung van’t Äämsland Moormuseum gaiht trügge up den Heimat-un Verkehrsverein Groot Hääsepe e.V. Äs de Kultiveerungsarbaiten van’n Äämslandplaon daone wörn, bleev in de 1970er Johren dät Grootgeräi van de Fa. Ottomeyer in’n Äämsland trügge, so äs de Damplokomobile, Däipplöige un Planeerraupen. De Meschinen härn mit ’n Affschluss van de Erschließungsarbaiten utdäint un wörden den Heimatverein Groot Hääsepe (Geeste) änvertraaut, üm säi uttaustellen. Dortau kömen all boolde etlicke Törfaffbaau-un Törfverarbaitungsmeschinen un uk lüttket Geräi ut de Tied van den Handtörfstich dör de Buern, för dät man kiene Verwennung mehr här, äs de techniske Foortschritt vörut göng. Äin Restmoorpand van taueerst 20 ha Fläche, dät de Gemäinde Geeste den Heimatverein tau Verföigung stellde, wörde de näie Heimat van düsse Meschinen. 1984 häff man ’ne Halle mit ‘nen Verwaltungs-un Waohndäil baauet un düsse Änlaoge twäi Johre later üm ‘nen Änbaau un ‘ne Utstellungsfläche grötter maoket. Binnenin van dät Huus wör ‘ne Gaolerie, de rundümmetau lööp un twäi Törfpressen van äine Törfstraifabrik, de man nich mehr brukede. Taueerst häff de Heimatverein de Utstellung sünner fäckwäätenskuplicke Hölpe upbaauet, man in de Johren 1986/1987 äöwernöhm et ’ne Biologin, de Utstellungsstücke in de Utstellungshalle un in ’t Butengelände tau ordnen, dor äin System rintaubrengen un säi näi tau präsenteeren.

Un säi häbbt et domaols henkräägen, ‘ne fundeeerte un tiedgerächte Utstellung uptaubaauen, de in Ümfang un Spraoke Rücksicht nöhm up den Smäck van de Besöiker. Un doch fäählden för ‘nen gaud plaonden Bedriev van äin Museum de nödigen Finaonzmiddel. 1992 konn noch äin Huus baauet weern, un zwar för de Verwaltung un dät Musuemsweertshuus. Man de Versöike van’n Museum, för den Unnerhollt Gelder van de Landesregeerung off van de Neddersässiske Sporkassenstiftung tau kriegen, bleewen sünner Erfolg. Nich tauleßte ümme düsse Nücken, de nao Mäögelkeiten in’n Kontext van de allman grötter weernde Bedüüung van’t Museum sochte, kööm et in de Johren 2003/2004 tau ‘ne Ümmestruktureerung. Man häff den Dräägerverein Äämsland Moormuseum e.V. gründet, tauhope mit ‘n Landkreis Äämsland, de Gemäinde Geeste, den Äämsländ’sken Heimatbund, den Heimatverein Geeste un mit bekannte Lüüe ut dät öffentlicke un weertskuplicke Lääwen, üm den Heimatverein, de bis dorhen mit ‘n grootet Engagement arbaitet här, van dät taukünftig änstaohende Wärk tau entlasten.

Ümbaau-un näie Baaumaotnaohmen
De faste Utstellung tau de Moorkultiveerung in’n Moormuseum här all tau de Tied van den Äöwergäng up den näien Dräägerverein Inbräöke tau vermelden. De Utstellungshalle mosste nödig renoveert weern. Säi wör sünner ’ne Heizungsänlaoge un här uk kiene zentraole Belöchtung. Etlicke konzeptionelle Ännerungen häbbt dortau führt, dät de ehemaols fundeerte Utstellung inholltlicke Lücken upwiesede, dor de thematisk frömde, heimat-un volkskundlicken Inhollte tüskenin ‘nen grooten Platz innöhmen. In de Utstellung härn Beld-un Textinformatschonen Vörrang, de aober för de Säihgewohnheiten un näimöidsken pädagogisken Änforderungen van de Wäätenskupvermiddlung nich mehr gaud genaug wörn. De Besöiker här dortau uk kienen fräien Taugäng in ’t Butengelände, ümme dät dor äin Baauhoff ut de 1990er Johren in’n Wegg stönd. De Törfaffbaaumeschinen, Feldbaohnen un de Grundbearbaitungsgeräiskup, de up dät Hochmoorpand stönden, wachteden up ’ne fäckgerächte Restaureerung; et drauhten Verluste. In Raohmen van äin EU-Förderprojekt, dät äöwer de Grense hinweg göng un dät man tauhope mit dät Smaalspöörmuseum Erica (NL) entwickelde, „Spöörs in’n Moor“ – „Spooren in het veen“, wörde de olde Utstellungshalle van’t Museum äntleßte in de Johre 2005 un 2006 grundleggend renoveert. Dortau köm de näie Konzeptschon un Gestaltung van de häile Utstellung up Duer. De kumplett näi konzipeerte Utstellungshalle häff nu boolde 1000 m2 Utstellungsfläche un güff Utkunft äöwer den Lääwensruum Moor, vertellt van de Moorbesiedlung un wieset de Geschichte van ’n Törfaffbaau bis 1920. In de Utstellungshalle güff et äin kläinet Kino mit ’n poor historiske Filme.

De all bannig lange in ’t Fräigelände staohenden Objekte van de Fa. Ottomeyer wörn in ‘nen läipen Tauständ, säi wörn in Gefohr; dor mosste äin Wegg funnen weern, üm den Ottomeyerplaug un de baiden Lokomobile (technikse Kulturdenkmaole van internationaolen Rang) up Duer tau schützen. Äin rund üm den Internationaolen Naturpark Bourtanger Moor inbunnenet Europa-Projekt hölp dänn äntleßte mit, den Baau van noch äine Utstellungshalle tau finanzeeren. De näie Utstellungshalle, de in’n Sommer 2010 eere Porten lossmöök, wieset up 1800 m2 in’n Eerdgeschoss den „Äämslandplaon“, äine Ruumnäiordnung ut de 1950er un 1960 Johren, de wiete Däile van de Region in eere Landskup un Infraostruktur kumplett verännert häff. In dät högere Geschoss schöllt boolde de Utstellungsthemen Törfaffbaau/Moorschutz un de Geschichte van de Moorforschung för de Tied aff 1930 wieset weern. Un dänn güff et noch ‘ne Utstellungsfläche för Wesselutstellungen.

De Sammlungshorizont van’t Äämsland Moormuseum

Nu all dröffte dät Äämsland Moormuseum äin van de baowenän staohenden Inrichtungen in Europa wään, de tau de Moor-un Törfgeschichte aktiv sammeln, bewohren, forschen un utstellen dait. Dät wieset taun Biespääl de Sammlungsbereich Meschinenbaau: De Entwicklung un den Baau van Törfaffbaaumeschinen dör dütske Firmen passeerte faoken in’n Kontext mit den europä’sken un sogor mit den buteneuropä’sken Märket. Dät Moormuseum känn ümme siene riekelke techniske Sammlung dütt Thema heller gaud dorstellen. Wichtige Ergänzungsäöwernaohmen ut de Bestände van dütske, baltiske un iriske Törfaffbaaufirmen staoht in 2011 un 2012 än un weerd jüst kloormaoket. Un de weltwiet gröttste Swatttörfbagger (Bagger 15 van de Fa. Klasmann Deilmann GmbH) weerd noch dütt Johr in den Beständ van’n Äämsland Moormuseum äöwernaohmen.

De Sammlungsperspektive van’n Äämsland Moormuseum is aober aaltauhope bannig gaud tau bewerten. Den siet Johren forceerten Upbaau van ‘ne wäätenskuplicke Biblioteek fördert de Tauhopearbait mit ännere wäätenskuplicke Inrichtungen in Dütskland un in de Nedderlanden. De nur unvullstännige Dokumentatschon van den technisken Törfaffbaau, van de Landümnutzung un van de Produktentwicklung in dät Wärk van de Törfweertskup, bäiet äin gänzet Spektrum än Mäögelkeiten för de taukünftige wäätenskuplicke Arbait. Dor et bis nu kiene zentraole Dokumentatschons-un Forschungsstääe güff, is et dät Ziel, sücke in’n Äämsland Moormuseum ‘ne Heimat tau gääwen. Nu all beldet de Sammlung in’n Museum hier gaude Änsätze. Historisket, geographisket, naturkundklicket un technisket Schriftgaud weerd mit ‘ne internationaole Utrichtung sammelt. Taun Biespääl de „Richard Biblioteek“ än’n Äämsland Moormuseum, mit mehr äs 16 Regaolmeter is et ‘ne häil bedüüende Speziaolsammlung tau dät Thema Törfaffbaautechnik. Dor güff et bibliophile Kostborkeiten ut etlicke Johrhunnerte. Elke Johr krigg dät Moormuseum Änfraogen up noch mehr Äöwernaohmen van privaote Fäcksammlungen tau düsse Themen. Derkäägen bestaiht uk noch dät Beldarchiv van’n Museum mit boolde 10 000 Fotograofien tau dät Sammlungsgebiet. Dortau kaomt noch ‘ne gröttere Äntaohl van Fotoglässplaaten un ’ne bedüüende Taohl van Fotoböiker. ‘Nen grooten Stellenwert häff uk de Plaonsammlung mit techniske Täiknungen tau de Themen Ödlandkultiveerung, den meschinellen Törfaffbaau un tau de regionaole Siedlungsgeschichte. Dät Museum güff sück Maite, siene Sammlungen allmantau uttaubaauen. Dor den Törfaffbaau in de Bundesrepublik Dütskland in ‘n Verloop van de kaomenden Johre bannig trüggegaohn weerd, bünt wi upstunds dorbie, noch mehr Äöwernaohmen vörtaubereiten.

Dät Bourtanger Moor bestaiht nao de weertskuplicke Nutzung un den dormit verbunnenen Landskupswannel nur noch ut restlicke Moorkörper. Man düsse Flächen häff man in 2006 up baide Sieten van de Grense tau den dütsk-nedderländ’sken „Internationaolen Naturpark Bourtanger Moor-Bargerveen“ tauhopebrocht, u.ä. mit de Vörgabe, de intakten Hochmoorlappen in’n Naturschutz tau brengen un däi, de noch nutzet weerd, den Naturschutz tautauführen. Derkäägen schöll de Tuurismus in düsse Region vörändrääwen weern. Dor in de kaomenden 15 Johre noch mehr afftörfte un däilafftörfte Flächen nao ‘ne Renatureerung unner Naturschutz stellt werden schöllt, weerd de Naturpark noch mehr änwassen un arrondeeren. Dät Moormuseum bäiet nu de historiske äs uk de ökologiske Sachkompetenz in den Wäätensvermiddlung än un fungeeert somit äs ‘n Naturparkzentrum.