Emsland Moormuseum wird außerschulischer Lernstandort

Urkundenübergabe im Emsland Moormuseum mit, von links: Kulturdezernent und Erstem Kreisrat Martin Gerenkamp, Minister Grant Hendrik Tonne, Museumspädagogin Janna Gerkens, Museumsleiter Dr. Michael Haverkamp, Bürgermeister Helmut Höke und Landtagsabgeordnetem Bernd-Carsten Hiebing. Foto: Manfred Fickers

Kultusministerium zeichnet Bildungsarbeit des Emsland Moormuseums aus.

Am Donnerstag den 23. Januar 2020 zeichnete das Niedersächsische Kultusministerium das Emsland Moormuseum in Geeste als außerschulischen Lernstandort für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) aus. Kultusminister Grant Hendrik Tonne übergab die Urkunde im Rahmen einer Feierstunde im Emsland Moormuseum dem Leiter Dr. Michael Haverkamp und Museumspädagogin Janna Gerkens in Anwesenheit des Kulturdezernenten des LK Emsland Martin Gerenkamp und Bürgermeister der Gemeinde Geeste Helmut Höke.

Im Durchschnitt besuchen 24.000 Gäste jährlich das Museum mit Dauer- und Sonderausstellungen, das Außengeländ mit Hochmoorfläche, Feldbahn und Arche-Hof. Als anerkannter Lernort, erfüllt das Emsland Moormuseum nun zudem verbindliche Qualitätskriterien des Niedersächsischen Kultusministeriums in seiner pädagogischen Arbeit. Davon profitieren besonders Schulen. Lehrer und Schüler werden vom Museum dabei unterstützt, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der niedersächsischen Moorlandschaften fachübergreifend, ganzheitlich und lebendig zu erfahren.

Der nachhaltige Umgang mit Mooren ist Vermittlungsschwerpunkt im Bereich Schule und Studium. Im Emsland Moormuseum werden historische und aktuelle Kernthemen interdisziplinär aufgegriffen. Schüler und Schülerinnen werden durch eine erlebnis- und handlungsorientierte Museumspädagogik zu einer verantwortungsbewussten und selbstbestimmten Meinung zum Themenkreis Moor befähigt und zur Mitgestaltung einer lebenswerten Umwelt für sich und künftige Generationen motiviert.

Das Museum ist im Naturpark Moor – Veenland aber auch Informationszentrum. Es vermittelt in seiner Arbeit, seinen Ausstellungen und dem Außengelände mit Wald, Wiese und Restmoor, kultur- und technikhistorische sowie naturkundliche Aspekte rund um das Thema Moor und Torf. Die in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden Moorstandorte des Naturparks ermöglichen Ruhe und Erholung. Ziel ist es, im Sinne des lebenslangen Lernens und einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, allen Gästen positive emotionale Erfahrungen mit Mooren zu ermöglichen, um so ein breites Verständnis für ein zumeist gestörtes Ökosystem zu schaffen.

Weitere Informationen zu den anerkannten außerschulischen Lernorten in Niedersachsen unter:

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/schulerinnen_und_schuler_eltern/bildung_fur_nachhaltige_entwicklung_bne/ausserschulische_lernstandorte_bne/regionale-umweltbildungszentren-ruz-6341.html