MUSEALOG

MUSEALOG (www.musealog.de) ist eine Fortbildungsmaßnahme die sich an Kunsthistoriker, Historiker, Volkskundler, Kulturwissenschaftler richtet und eine museumsspezifische Weiterbildung in den Methoden der wissenschaftlichen Objektdokumentation mittels EDV und des allgemeinen Museums- und Kulturmanagements bietet. MUSEALOG bildet seit Mai 1997 angehende Museumsmitarbeiter aus und steht für die kooperative und dialoggeprägte Zusammenarbeit der beteiligten Museen. Die Teilnehmer/innen sind während des Projekts am Emsland Moormuseum mit der Erfassung und Dokumentation der Sammlungsbestände befasst. Parallel dazu erhalten sie eine Einführung in die Sammlungsdokumentation und -verwaltung und können an kleineren Projekten mitwirken.

MUSEALOG ist das gemeinsame Weiterbildungsprojekt

Das Emsland Moormuseum stellt einen bis zwei Ausbildungsplätze im Rahmen von MUSEALOG. Interessenten können sich an die Geschäftsstelle von MUSEALOG wenden – dort finden Sie auch den Termin für den nächsten MUSEALOG Jahrgang – oder sprechen in unserem Hause Herrn Ansgar Becker an.

Bei uns momentan beschäftigte Musealogen:

Nikita Sirman M.A.

Geboren in Sankt-Petersburg, Russland. Studium der Archäologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit Schwerpunkten prähistorische Archäologie, sowie Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit. Thema der MA-Arbeit: „Der Krieg und die Gesellschaft in der Steinzeit in einer überregionalen Analyse“. Grabungserfahrung in Deutschland, Tschechien und Russland. Langjährige Mitarbeit im Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Referat Sammlung. MUSEALOG 2018/19-Teilnehmer am Emsland Moormuseum im Projekt: Dauerausstellungseinheit in einem Schmalspurwaggon zum Thema „Die Geschichte und die Technik der Heseper Werkbahn“. Kernaufgaben: Konzeption und die Gestaltung der Dauerausstellungseinheit. Weitere Aufgaben: Mitwirkung bei der Konzeption und der Gestaltung einer Fotoausstellung „Onder de zwarte doek“ von Jan Oosting.          

Jan Sökefeld

Studierte Geschichte und Soziologie an den Universitäten Göttingen und Bielefeld und schrieb seine Abschlussarbeit über die Eisenbahnpolitik der Königreiche Hannover und Preußen. Bei seinem Einsatz im Emsland Moormuseum arbeitet er u.a. an der Konzeption einer Ausstellung über die Feldbahn des Heseper-Torfwerkes und liefert umfangreiche Vorarbeiten für die Zertifizierung des Museums als „nachhaltiger außerschulischer Lernstandort“ durch das niedersächsische Kultusministerium.  Praktische Erfahrungen sammelte er u.a.  durch die Mitarbeit  an der Gestaltung der Fotoausstellung „Onder de Zwarte Doek“ des Fotografen Jan Oosting.

 

Ein Artikel aus dem Kursbuch MUSEALOG des ehemals im Moormuseum eingesetzten Musealogen Aaron Schröcke: