Eine kleine Schlange im Moor – Kannst du Eddi helfen?

Eine kleine Schlange im Moor – Kannst du Eddi helfen?

Ein geheimnisvolles Schlangenrätsel

Wer bin ich eigentlich? Diese Frage stellt sich die kleine Schlange Eddi, die eines Tages im Emsland Moormuseum aufwacht, ohne zu wissen, woher sie kommt oder welche Schlangenart sie ist!
Gemeinsam mit euch begibt sich Eddi auf eine spannende Entdeckungstour durch das Museum. An jeder Station warten knifflige Rätsel, versteckte Hinweise und spannende Aufgaben, die euch Stück für Stück Eddis Geheimnis näher bringen.
Nur mit Neugier und detektivischem Scharfsinn könnt ihr Eddi helfen, seine wahre Identität zu finden!
Also… macht euch bereit für ein Abenteuer voller Spaß, Wissen und Überraschungen.

Das Mitmachheft „Eddis Reise durch das Emsland Moormuseum“ ist an der Museumskasse erhältlich und richtet sich an Familien mit Kindern bis 8 Jahren.

Abenteuer Moor! – Bist du dabei?

Die kleine Schlange Eddi wohnt im Moor zwischen niedrigen Sträuchern und geheimnisvollen Tümpeln. Sie lebt dort schon eine ganze Weile, aber tatsächlich weiß sie gar nicht so viel über ihr Zuhause, das Moor.
Was macht ein Moor eigentlich so besonders? Wie haben die Menschen im Moor gelebt? Wer wohnt dort noch – außer Eddi?
Eddi braucht eure Hilfe. Begleitet die kleine Schlange auf eine Entdeckungstour durchs Emsland Moormuseum und findet gemeinsam heraus, was das Moor so besonders und schützenswert macht.

„Abenteuer Moor“ ist ein interaktives Rätselspiel für das Smartphone und richtet sich an alle kleinen und großen Forscher ab 8 Jahren.

Und so funktionierts:

  1. Lade dir die Actionbound App auf dein Smartphone
  2. Scanne den QR-Code am Eingang des Museums
  3. Werde zum echten Moorentdecker!

 

Das Mitmachheft und der Action Bound wurden von Schülerinnen und Schülern der Fachschule Sozialpädagogik der BBS Meppen entwickelt. Mit ihnen erkunden die Spielerinnen und Spieler die erste Ausstellungshalle des Emsland Moormuseums. Immer mit dabei ist die kleine Schlange Eddi.

       gefördert durch:     

 

 

 

Impressum:

Herausgeber: Emsland Moormuseum e.V.
Geestmoor 6
49744 Geeste
E-Mail: kontakt@moormuseum.de
Tel: 05937/709990

Entwicklung: Berufsbildende Schulen Meppen – Fachschule Sozialpädagogik
Klasse 2 – Abschlussjahrgang 2026 (Ausbildung zum/zur staatlich geprüften ErzieherIn)
Petra Düring
Nagelshof 83
49716 Meppen
E-Mail: sekretariat@bbs-meppen.de
Tel: 05931/804-01

Redaktion: Emsland Moormuseum e.V.
Annett Meiners
Geestmoor 6
49744 Geeste
E-Mail: kontakt@moormuseum.de
Tel: 05937/709990

Stand: Meppen / Geeste Juni 2026

 

Literaturverzeichnis und Bildnachweise

Literaturverzeichnis:

Ausstellungsinformationen Emsland Moormuseum
Sowie:
Haverkamp, Ch.: Die Entwicklung der Heseper Torfwerke GmbH und späteren Klasmann-Werke GmbH von den 1950ern bis zum Ende der 1970er-Jahre, in: Haverkamp, M.; Ostendorf, D. (Hrsg.): Von den Heseper Torfwerken zur Klasmann-Deilmann GmbH 1913-2013, Bramsche 2013, S. 294-345.
Haverkamp, M. (Hrsg.): Ein Glücksfall – Artenreichtum Moor. Kartierung der vorhandenen Flora und Fauna in den Naturschutzgebieten des Naturparks Moor, Osnabrück 2022.
Haverkamp, M. (Hrsg.): Pläne von solcher Accuratesse als noch keine vorhanden sind. Zur Entwicklungsgeschichte der Landvermessung im Emsland zwischen Gaußscher und Preußischer Landesaufnahme, Bramsche 2014.
Haverkamp, M.: „… mit dem allmählichen Abgraben des Moores wird eine rationelle Cultur und ausgedehnte Colonisation eintreten…“ Zu den Anfängen der (früh-)industriellen Moornutzung im deutsch-niederländischen Grenzgebiet, in: Haverkamp, M.; Ostendorf, D. (Hrsg.): Von den Heseper Torfwerken zur Klasmann-Deilmann GmbH 1913-2013, Bramsche 2013, S. 20-49.
Haverkamp, M.: „Der Mensch ist kein Werkzeug, welches man am Arbeitsplatz liegen läßt.“ Werkswohnungs-, Haus- und Siedlungsbau des Heseper Torfwerks, in: Haverkamp, M.; Ostendorf, D. (Hrsg.): Von den Heseper Torfwerken zur Klasmann-Deilmann GmbH 1913-2013, Bramsche 2013, S.192-219.
Kaltenecker, A.: Vom Rohstoff zum Qualitäts- und Spezialsubstrat. Ein Überblick zur Produktentwicklung und Qualitätssicherung, in: Haverkamp, M.; Ostendorf, D. (Hrsg.): Von den Heseper Torfwerken zur Klasmann-Deilmann GmbH 1913-2013, Bramsche 2013, S. 410-425.
Ostendorf, D.: „… man kann auch eine große Sache, große Schwierigkeiten, einem festen Willen unterordnen…“, in: Haverkamp, M.; Ostendorf, D. (Hrsg.): Von den Heseper Torfwerken zur Klasmann-Deilmann GmbH 1913-2013, Bramsche 2013, S. 50-75.
Ostendorf, D.: „Auf großer Spur ins Moor“. Die Feld- und Werkbahn ds Heseper Torfwerkes, in: Haverkamp, M.; Ostendorf, D. (Hrsg.): Von den Heseper Torfwerken zur Klasmann-Deilmann GmbH 1913-2013, Bramsche 2013, S. 104-133.
Ostendorf, D.: „… da mir das Kraftwerk wegen der vielen Kümmernisse ans Herz gewachsen…“ Entstehung und Geschichte des Torfkraftwerks Rühle, in: Haverkamp, M.; Ostendorf, D. (Hrsg.): Von den Heseper Torfwerken zur Klasmann-Deilmann GmbH 1913-2013, Bramsche 2013, S. 134-159.
Ostendorf, D.: „… turbulente Zustände…“ Das Heseper Torfwerk zwischen Novemberrevolution und dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise 1932, in: Haverkamp, M.; Ostendorf, D. (Hrsg.): Von den Heseper Torfwerken zur Klasmann-Deilmann GmbH 1913-2013, Bramsche 2013, S. 160-191.
Röse, D.: „Nachhaltig in eine gemeinsame Zukunft“. Die Klasmann-Deilmann GmbH in der Gegenwart, in: Haverkamp, M.; Ostendorf, D. (Hrsg.): Von den Heseper Torfwerken zur Klasmann-Deilmann GmbH 1913-2013, Bramsche 2013, S. 426-449.
Schmidt, M.: Das Heseper Torfwerk ist mit den Mangelsituationen unterschiedlich gut fertig geworden. Die Zeit des Ersten Weltkriegs 1914-1918, in: Haverkamp, M.; Ostendorf, D. (Hrsg.): Von den Heseper Torfwerken zur Klasmann-Deilmann GmbH 1913-2013, Bramsche 2013, S. 76-103.
RWE (Hrsg.): Torfkraftwerk Rühle 1926-1974, Essen 1974.

Bildnachweis Mitmachheft:

Seite 1
Moorprofil total – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv
Bodenprofil nah – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv

Seite 3
Moorkate – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv
Moorbrandkultur – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv
Feuerstelle – Ausstellung Emsland Moormuseum, Foto Marion Küke

Seite 5
Großer Brachvogel – Ausstellung Emsland Moormuseum, Foto Marion Küke
Birkhahn – Ausstellung Emsland Moormuseum, Foto Marion Küke

Seite 7
Torfmoos, einzelne Pflanzen – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv
Hand mit Torfmoos – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv

Seite 9
Spiegelsextant – Ausstellung Emsland Moormuseum, Foto Marion Küke

Seite 10
Karte Basse Partie de l’Evesché de Munster, et le Comté de Bentheim, Charles H.A. Jaillot, Paris 1673 – Kreisarchiv des Landkreises Emsland

Seite 11
Kanalmodell – Ausstellung Emsland Moormuseum, Foto Marion Küke
Feldbahn – Ostendorf, D.: „Auf großer Spur ins Moor“. Die Feld- und Werkbahn ds Heseper Torfwerkes, in: Haverkamp, M.; Ostendorf, D. (Hrsg.): Von den Heseper Torfwerken zur Klasmann-Deilmann GmbH 1913-2013, Bramsche 2013, S. 108.
Kabelkran am Meppener Hafen – Ostendorf: „Auf großer Spur“, S. 131

Seite 13
Gruppe auf Feldbahn – Ostendorf: „Auf großer Spur“, S. 104.
Modell Torfkraftwerk Rühle – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv
Schwarztorfsoden – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen

Seite 15
Bau einer Weißtorfmiete – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv
Torfstecher – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv
Torftrage – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv

Seite 18
Torfstreufabrik: Drehsieb – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen
Nasskarre mit Weißtorfsoden – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen
Torfstreufabrik: Entladung Becherelevator – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen
Pferdeschuh – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen
Torfstreuballen – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen
Torfstreufabrik: Ausstellung Emsland Moormuseum, Sortiertrichter –Aufnahme BBS Meppen
Torfstreufabrik: Ballenpresse (Entladevorrichtung) – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv
Torfderivate in Apothekergläsern mit Stopfen – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen
Detail eines Mischwerks „Schnecke“ – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen

Bildnachweis Action Bound

Folie 2 + 3
Moorprofil total – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv

Folie 4
Heinrich-Böll-Stiftung, BUND, Michael Succow Stiftung (Hrsg.): Mooratlas 2023. Daten und Fakten zu nassen Klimaschützern, Paderborn, 8. Aufl., 2025, S. 45.

Folie 5
pH Skala – Ausstellung Emsland Moormuseum Aufnahme BBS Meppen

Folie 6
Weltkarte Moorverteilung – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen

Folie 7
Spiegelsextant – Ausstellung Emsland Moormuseum, Foto Marion Küke

Folie 8
Landkarte – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen

Folie 9
Spiegelsextant – Ausstellung Emsland Moormuseum, Foto Marion Küke

Folie 10
Kartenhängung – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen
Ducatus Bremae & Ferdae – Emsland Moormuseum, Grafische Sammlung
Basse Partie de l‘Evesché de Munster, et le Comté de Bentheim – Kreisarchiv des Landkreises Emsland
Drentia Comitatus. Transislaniae Tabula II – Emsland Moormuseum, Grafische Sammlung

Folie 11
Torfmoos – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen

Folie 12 + 13
Torfmoos, einzelne Pflanzen – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv

Folie 14
Torfmoosballen – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv

Foie 15
Hand mit Torfmoos – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv

Folie 17
Feuerstelle – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen

Folie 18
Feuerstelle, nah – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen

Folie 19
Moorkate – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv

Folie 20
Zimmeransicht – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen

Folie 21
Großer Brachvogel – Ausstellung Emsland Moormuseum, Foto Marion Küke

Folie 22
Großer Brachvogel im Flug – KI geniert

Folie 23
Großer Brachvogel im Feld – KI geniert

Folie 24
Moorfrosch – KI geniert

Folie 25
Moorfrosch, blau – KI geniert

Folie 26
Libelle – KI geniert

Folie 27
Libelle auf Holz – KI geniert

Folie 28
Kreuzotter – KI geniert

Folie 29
Kreuzotter auf Wiese – KI geniert

Folie 30
Kanalmodell – Ausstellung Emsland Moormuseum, Foto Marion Küke

Folie 32
Feldbahn – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen

Folie 33
Torfkahn – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv

Folie 34
Waggon mit Weißtorfsoden – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen

Folie 35
Nasskarre – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv

Folie 36
Stikker und Uplegger – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv

Folie 37
Torfstechen – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv

Folie 38
Backtorfgewinnung – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen

Folie 39
Schwarztorfbagger – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv

Folie 40 + 41
Schematische Darstellung Torfstreufabrik – Ausstellung Emsland Moormuseum, Aufnahme BBS Meppen

Folie 47 + 50
Modell Torfkraftwerk – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv

Folie 48
Modell Torfkraftwerk, nah – Emsland Moormuseum, Fotoarchiv

Beginne deine MISSION:MOOR jetzt!

Beginne deine MISSION:MOOR jetzt!

Wir präsentieren euch MISSION:MOOR! Unser interaktives, digitales Rätselspiel der neuen Moorerlebnislandschaft auf dem Außengelände des Emsland Moormuseums.

Das Green Team braucht deine Hilfe! Kim, Paula und Ben sind 12, 14 und 9 Jahre alt und ein eingeschworenes Team. Sie haben das Green Team gebildet, um Menschen viel über die Natur, die Umwelt und insbesondere das Moor zu erzählen. Wer eine Frage zu „Moor &Co.“ hat, ist beim Green Team bestens aufgehoben. Was heißt das für dich? Du kannst jetzt das vierte Green-Team-Mitglied werden. Wie? Geh‘ einfach mit Kim, Paula und Ben auf Mission! Und das geht so:
In unserer Moorerlebnislandschaft (hier kannst du wirklich viel erleben!) warten neun spannende Rätsel auf dich, die gelöst werden müssen: Welche Fakten über Klimaschutz stimmen? Kannst du einen Bienentanz richtig deuten? Und wie kannst du Tante Anni helfen, damit sie trotz Apfel-Allergie ihre heiß geliebten Äpfel essen kann?
Keine Sorge, du bist nicht allein: Das Green Team hat immer einen Tipp für dich parat, mit dem du der Lösung ein Stück näherkommst. Nutze die Videos, Hörbeiträge und Fotos des Green Teams, um die Mission erfolgreich abzuschließen. Bist du dabei? Dann mal los zum Startpunkt Emsland Moormuseum, denn nur vor Ort kann die Mission erfüllt werden!
Löst du alle neun Rätsel, erhältst du ein Codewort, mit dem du dir an der Museumskasse eine kleine Überraschung sichern kannst.
Kannst du die MISSION:MOOR meistern?

Um die MISSION:MOOR zu spielen, müsst ihr nur euer Smartphone mitbringen und die QR-Codes auf der Moorerlebnislandschaft scannen. Los Geht´s!

Starte jetzt die MISSION:MOOR!
So funktioniert’s:
1. Geh‘ zum Startpunkt in der Moorerlebnislandschaft im Emsland Moormuseum.
2. Scanne den QR-Code mit deinem Smartphone.
3. Lies die Nachricht vom SOS Green Team und löse das Rätsel.
4. Du liegst richtig? Dann ab zur nächsten Mission!
Du brauchst kein Passwort, keine App – nur Lust auf Rätsel und Abenteuer!

#emslandmoormuseum #emsland #grafschaftbentheim #missionmoor #naturentdecken #Rätselspaß #moorschutz #teamwork #moorerleben #moormachtspass

Gefördert von:

 

Hörführung durch die Ausstellung und einen Teil des Außengeländes

Hörführung durch die Ausstellung und einen Teil des Außengeländes

An der Museumskasse steht ein Audioguide bereit, der durch Ausstellung und Außengelände führt. Aufgebaut als szenische Führung werden Sie von einer Biologin und einem Moormeister des 19. Jahrhunderts durch das Museum begleitet.
Inhaltsreich und spannend erfahren Sie über die Dialoge der Protagonisten was ein Moor ist, wie die Moore besiedelt und wirtschaftlich genutzt wurden und was Arbeiten und Leben im 18. und frühen 19. Jahrhundert bedeutete.
Wurden seinerzeit die Moore als Ödland und zu kultivierender Raum betrachtet, versuchen wir heute die wenigen verbliebenen Moore zu schützen und zu erhalten. Auch diese Diskussion erleben Sie im Rahmen der etwa einstündigen Führung.

Wo: Museumskasse

Was: Iguide Hörführung

Wie: Kostenlos, ein Pfand muss hinterlegt werden.

Zukünftig: Upload auf das eigene Smartphone über moormuseum.de

Junior Ranger – Aktiv für die Natur

Junior Ranger – Aktiv für die Natur

EUROPARC Deutschland e.V. und die Nationalen Naturlandschaften (NNL) haben das Ziel, die biologische Vielfalt zu bewahren und die Menschen dafür zu gewinnen, sich aktiv zu beteiligen. Dabei spielt die Einbindung von Kindern und Jugendlichen durch Bildungsarbeit eine wichtige Rolle.

Seit 2008 gibt es das bundesweite Junior-Ranger-Programm, um Kinder für Natur, natürliche Dynamik und die Nationalen Naturlandschaften zu begeistern und ihr aktives Mitwirken zu ermöglichen. (www.junior-ranger.de)

Seit 2016 gibt es auch Junior Ranger Gruppen im Internationalen Naturpark Moor-Veenland. Ihre Basis haben sie im Emsland Moormuseum gefunden. Zwei feste Junior Ranger Gruppen mit rund 20 Kindern und Jugendlichen kommen derzeit regelmäßig zu den Treffen ins Moormuseum.

Wie wird man ein Junior Ranger?

Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren aus dem Einzugsgebiet des Internationalen Naturparks Moor-Veenland treffen sich regelmäßig über einen Zeitraum von 18 Monaten. Die 2-stündigen Treffen finden einmal im Monat direkt im Emsland Moormuseum oder an einem ausgewählten Exkursionsort statt.

Gemeinsam führen die angehenden Junior Ranger Projekte durch, lösen Aufgaben und erleben Abenteuer mit Spiel und Spaß in der Natur. Sie entdecken nachhaltig ihren Lern- und Lebensort mit den spezifischen Landschaften, kulturellen Besonderheiten, sowie der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt.

Begleitet werden sie dabei von den pädagogischen Fachkräften des Moormuseums und verschiedenen Expertinnen und Experten. Ebenso ist es Ihnen möglich die Arbeit der Naturpark-Ranger kennen zu lernen. Mit einem erfolgreichen Abschluss erhalten die Kinder und Jugendlichen ihre Auszeichnung als Junior Ranger.

Der nächste Starttermin für neue Junior Ranger ist im April 2027!

Wer kann Deine Fragen beantworten?
Informationszentrum des Internationalen Naturparks Moor-Veenland im Emsland Moormuseum
Leitung: Annett Meiners / Anna-Lena Raterink
Geestmoor 6
49744 Geeste – Groß Hesepe

Schreibe eine E-Mail an: meiners@moormuseum.de oder raterink@moormuseum.de
oder ruf einfach an und frag nach Annett Meiners oder Anna-Lena Raterink: Telefon: 05937 – 70 99 915

Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur

Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur

Das Emsland Moormuseum ist Ankerpunkt der EUROPÄISCHEN ROUTE DER INDUSTRIEKULTUR

Schauen wir nach Europa gibt es in 47 Ländern 1500 Standorte der Industriekultur, darunter 100 Ankerpunkte, die jeweils herausragend für einen Themenbereich der Industriekultur stehen. Das Emsland Moormuseum hat europaweit die größte Sammlung in den Bereichen Torfindustrie und Ödlandkultivierung und steht mit seinen Sammlungen, Ausstellungen und der wissenschaftlichen Arbeit auf einer Ebene mit den berühmten Ankerpunkten unseres europäischen Industrieerbes. In Norddeutschland sind dies der Oberharzer Bergbau mit dem Rammelsberg, die Gebäude der Nordwolle in Delmenhorst, die Meyer Werft in Papenburg oder das Hist.-Tech. Museum Peenemünde. In Nordrhein-Westfalen die gewaltigen Anlagen der Kohleförderung sowie der Eisenverarbeitung, in Süddeutschland etwa die Völklinger Hütte usw.

Die Europäische Route der Industriekultur (ERIH) fast alle Standorte unseres industriellen Kulturerbes in einem Netzwerk zusammen und aktiviert dieses für den Tourismus, über die 100 Ankerpunkte, auf über 20 regionalen Routen und 13 Themenrouten sind 1500 Standorte vernetzt.

 

Link zum Netzwerk oder zum Ankerpunkt Emsland Moormuseum

 

Informationsflyer ERIH
Unser Siedlerhof: Anlaufpunkt für Familien mit Kindern

Unser Siedlerhof: Anlaufpunkt für Familien mit Kindern

Im Außengelände des Emsland Moormuseum befindet sich eine bäuerliche Nebenerwerbsstelle, bestehend aus dem Wohngebäude mit kleiner Stallung und einem Bauerngarten. Die Siedlerstelle stellt in idealtypischer Weise einen kleinbäuerlichen Nebenerwerbshof der Zeit um 1920 dar, dessen Räumlichkeiten sich in drei Arbeits- und Wohnbereiche gliedern. Der Garten ist so angelegt, dass sich die seinerzeitige Notwendigkeit der Bevorratung problemlos ablesen lässt.

Der Hof ist als Archehof anerkannt. Unter anderem züchtet und vermarktet das Museum Bentheimer Landschafe, Bunte Bentheimer Schweine, Westfälische Totlegerhühner und Diepholzer Gänse. Die Bentheimer Landschafe werden zudem zur naturnahen Landschaftspflege auf den museumseigenen Hochmoorflächen eingesetzt und sind bei einem Spaziergang dort zu sehen.

 

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